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Begriff Definition
Allergie

Das Immunsystem des menschlichen Körpers reagiert überempfindlich bei Kontakt zu bestimmten Stoffen, die normalerweise für einen Menschen total ungefährlich sind. Das kann die unterschiedlichsten Folgen haben wie etwa Hautausschläge, Blutdruckanstieg, Atemnot, Anschwellen von Haut, Schleimhäute, Rachen etc., Niesreiz, Juckreiz uvm. Die Allergie kann quasi bei allem vorkommen wie zum Beispiel Sonne, Luft, Nahrungsmittel, Pollen, Staub, Weichspüler und Waschmittel, Seife, Hautpflegemittel, Kleiderstoffe, Deo oder Parfüm, Konservierungsstoffe uvm.

Apotheke

Dienstleistendes Gewerbe mit der Aufgabe Arzneien in kleinen Mengen zu verkaufen und ggf. nach vorgegebener Rezeptur auch herzustellen, zum Beispiel Salben und Cremes, Globoli, Tinkturen etc.; Abgabe der Medikamente / Arzneimittel mit und ohne ärztliche Verordnung, je nach dem ob das Medikament als apotheken- oder verschreibungspflichtig gilt. Der Gesetzgeber hat den Arzneimittelverkehr per Gesetz geregelt. Der Verkauf darf nur durch geschultes / ausgebildetes Personal (Apotheker(in) / Apothekenfachverkäufer(in)) erfolgen, welches befugt ist auch in Bezug auf nicht rezeptpflichtige Medikamente / Arzneimittel den Kunden zu beraten. Zusätzlich findet der Kunde in der Apotheke noch weitere Waren, die seiner Gesundheit / seinem Wohlbefinden dienlich sind.

Apothekenpflichtige Arzneimittel

Apothekenpflichtige Arzneimittel sind Arzneimittel, welche nur und nur in Apotheken verkauft werden dürfen. Sie bedürfen der genauen Erklärung / Erläuterung durch das geschulte Apothekenpersonal und dürfen nicht einfach so verkauft werden. Ihre Abgabe durch den Apotheker ist gesetzlich geregelt.

Arzneimittel

Arzneimittel dienen dazu, den Patienten / Kunden / Verbraucher wahlweise von Krankheiten oder Erkrankungen zu heilen, diese zu bessern bzw. zu lindern oder überhaupt Erkrankungen vor zu beugen. Sie können auch dazu dienen den Körper zum Beispiel bei der Herstellung körpereigener Stoffe / Substanzen anzuregen etc. Bestimmte Arzneimittel – welche erhöhte Sicherheitsanforderungen benötigen - werden durch den behandelnden Arzt verordnet, andere Arzneimittel wiederum können ohne Rezept in der Apotheke in kleinen Mengen gekauft werden und bedürfen nur einer kleinen Erläuterung durch das Apothekenpersonal oder sogar gar keiner Erklärung. Arzneimittel sind Wirkstoffe, die entweder natürlicher Art sind und in der Natur vorkommen (zum Beispiel in Pflanzen) oder deren Wirkstoffe künstlich in speziellen Laboren hergestellt werden. Ihre Herstellung und auch ihr Verkauf unterliegt gesetzlichen Bestimmungen. Einen Vergleich von ausgewählten Arzneimittel finden Sie hier.

Bachblüten

Die Therapie und Behandlung mit Bachblüten ist heute als alternative Behandlungsform bzw. Heilverfahren durch Heilpraktiker überaus beliebt und wird gerne angewandt, aber auch vermehrt zur Selbstbehandlung. Erstmals wurde Anfang des 20. Jahrhunderts damit gearbeitet. Allerdings steht die Medizin bzw. die Wissenschaft dem Ganzen noch recht skeptisch gegenüber. Die Bachblütenessenzen, Bonbons, Drops, Dragees, Cremes etc. sollen helfen das seelische Ungleichgewicht zu stabilisieren und dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren bzw. zu unterstützen.

Dosierung

Die Dosierung der Arzneimittel / Medikamente und die konsequente Anwendung ist das Wichtigste in einer Behandlung. Die Dosierung muss genau dem Patienten entsprechend angepasst werden bzw. sein. Ist die Dosierung zu gering kann keine Besserung oder Heilung erfolgen, ist sie zu stark können wieder verstärkt Nebenwirkungen auftreten oder es kann im schlimmsten Fall auch zu einer Überdosierung mit lebensbedrohlichen Zuständen kommen. Vielfach wird die Dosierung dem Alter und dem Gewicht des Patienten angepasst oder auch der Stärke der Erkrankung. Das Lesen des Beipackzettels ist auch bei der Dosierung – sofern sie nicht vom Arzt vorgegeben worden ist – von großer Bedeutung. Vor allen Dingen muss darauf geachtet werden, dass manche Medikamente nur eine bedingt lange Lagerfrist haben. So müssen zum Beispiel Augentropfen nach spätestens 4-6 Wochen entsorgt werden, weil sie sonst wieder schädlich für das Auge sein können. Ohrentropfen sollten kurz vorher leicht angewärmt werden, weil sonst der Ohrschmerz noch verstärkt werden kann.

Generika

Generika sind Medikamente der zweiten Garde. Wird ein Medikament neu entwickelt darf es eine längere Zeit nicht kopiert werden. Danach dürfen Kopien gemacht werden und unter einem anderen Namen und ähnlichen Wirkstoffen, aber gleichem Resultat verkauft werden. Sie haben für den Patienten den Vorteil, dass sie wesentlich günstiger im Preis sind als die originalen Arzneimittel. Da aber doch geringe Veränderungen bei diesen nachgemachten Medikamenten vorgenommen sind oder die Dosierung nicht in der gleichen Höhe ausfällt wie beim Originalprodukt, sollte mit der Anwendung von Generika vorsichtig umgegangen werden, vor allen Dingen bei Patienten mit einer ernsthaften Erkrankung.

Hausapotheke

Die Hausapotheke sollte generell immer auf dem aktuellsten Stand sein und die Medikamente nicht zu alt und vor allen Dingen nicht jahrelang behalten werden, selbst wenn die Packung schon geöffnet worden ist. Ein gewisser Standard sollte in jeder Hausapotheke vorhanden sein wie zum Beispiel etwas gegen Kopfschmerzen und Fieber, Durchfall, Schmerzen, etwas gegen Zahnschmerzen, vielleicht ein Erkältungsmittel, Cremes gegen Hautverletzungen und Prellungen etc., verschiedene Pflaster, Verbände bzw. Mullbinden, sterile Kompressen, eine Pinzette um Splitter zu ziehen, ein Desinfektionsmittel, vielleicht ein Sprühpflaster, Handschuhe, ein Fieberthermometer usw. Ganz normal ist auch das Vorhandensein von einem Schnupfenspray, einen Hustenlöser bzw. einen Hustenstiller, etwas gegen Magenbeschwerden. Je nach dem ob noch irgendwelche Krankheitsneigungen vorhanden sein sollten, wäre es sinnvoll dahingehend noch etwas im Haus zu haben, zum Beispiel ein Antiallergikum, Asthmaspray etc. und natürlich die gängigen Medikamente, die der einzelne im Haus lebende Bewohner nehmen muss.

Heuschnupfen

Der Heuschnupfen ist eine Form der Allergie. Er ist eine Überempfindlichkeit gegen die verschiedensten Pollen bzw. deren ganz speziellen Eiweißkomponenten. Besonders stark reagieren manche Menschen wenn Gras gemäht oder geschnitten wird. Dann tränen ihnen die Augen, sie fangen an zu niesen und zu husten und bekommen in schlimmen Fällen sogar massive Atemnot. Generell ist Heuschnupfen einfach die volkstümliche Bezeichnung für eine Gräser- und Baumpollenallergie. Abhilfe kann ein Besuch beim Allergologen bringen, der anhand eines Allergietestes erst einmal heraus filtert, worauf der Patient reagiert. Danach kann dann die Entscheidung getroffen werden, welche Therapiemöglichkeiten für den Patienten bei Heuschnupfen bestehen, wie etwa die mehrjährige Hyposensibilisierung, eine Akupunkturbehandlung, die Gabe von Antihistaminika, Hypnose, die Behandlung mit alternativen Heilmethoden uvm.

Homöopathie

Die Homöopathie ist eine besondere Form der Heilverfahren und gehört auch zu den Naturheilverfahren. Wenn sie richtig angewendet wird, ist sie nahezu nebenwirkungsfrei. Viele Ärzte haben sich mittlerweile auf die Homöopathie spezialisiert und arbeiten gerne damit. Hier haben je nach Dosierung gleiche Arzneimittel entgegen gesetzte Wirkungen. Führt das eine Medikament bei ganz normalen gesunden Menschen in großer Dosierung zu ganz speziellen Symptomen einer Erkrankung, bringt das gleiche Medikament in kleiner Dosierung einem kranken Menschen die Hilfe. Hier macht es die Menge und wie das Medikament verabreicht wird. Die Homöopathie ist eine Wissenschaft für sich und findet immer mehr Liebhaber.

Nahrungsergänzungsmittel

Viele Verbraucher greifen heutzutage ganz selbstverständlich zu Nahrungsergänzungsmitteln, da sie das Gefühl haben, nicht genügend Vitamine und Mineralstoffe etc. über die eigene Nahrungszufuhr durch Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, usw. zu bekommen. Nahrungsergänzungsmittel bekommt man mittlerweile hier nicht nur in Apotheken und Drogeriemärkten verkauft, sondern auch in ganz normalen Supermärkten in Flaschen abgefüllt, als Dragees, als Tabletten, als Sprudeltabletten, als kleine Ampullen, als Paste usw. Das wären zum Beispiel Magnesium, Zink, verschiedene Vitamine, Eisen etc. die den Menschen gesünder, fitter und widerstandsfähiger machen sollen. Nahrungsergänzungsmittel finden Sie bei der Volksversand-Apotheke.

Naturheilmittel

Aber nicht alle Erkrankungen / Infekte u.ä. müssen gleich mit den stärksten Medikamenten behandelt werden. In vielen Fällen sind da auch Naturheilmittel sehr hilfreich. Pflanzen sind da die besten Naturheilmittel und werden schon seit hunderten von Jahren in der Heilkunde angewendet in Form von Tees, Salben, Tinkturen und heutzutage auch in Pillenform gepresst. Bekannt sind den meisten Menschen Naturheilmittel wie zum Beispiel Johanniskraut, Ginseng, schwarzer Holunder, Kefir, Heilerde, Echinacea, Kieselerde, Kohle, Apfelpektin, Honig usw. Vieles davon gibt es in bearbeiteter Form in Apotheken und anderen Geschäften zu kaufen, anderes kann man durchaus selber sammeln, pflücken und für sich selber ess- und trinkbar machen. Eine umfassende Auswahl an Naturheilmitteln finden Sie bei: bioapo, GreenApo, Naturheilkunde-Shop24

Nebenwirkung

Jedes Medikament, welches eingenommen wird bzw. angewendet wird, hat ja nun mal seine ganz besondere Wirkung. Es soll heilen, lindern, stabilisieren oder einfach auch die Diagnosestellung der Ärzte erleichtern. Aber jede Medikamenteneinnahme kann auch eine Nebenwirkung haben, das heißt, dass der Körper anders auf das Medikament / die Arznei reagiert, als er reagieren sollte. So können als Nebenwirkung zum Beispiel, Fieber, Luftnot, Hautjucken, Gewichtszu- oder Gewichtsabnahme usw. bewirken. Sinnvoll vor jeder Medikamenteneinnahme ist es da auf jeden Fall den beiliegenden Informationszettel zu lesen oder ein klärendes Gespräch mit dem Apotheker oder dem Arzt zu suchen um zu erfahren was einen erwarten kann, um zu erfahren, was man vermeiden muss, damit keine Nebenwirkungen auftreten usw. Oft werden bei Nebenwirkungen die Medikamente gewechselt, damit der Patient nicht noch kränker wird als zuvor.

Online Apotheke

Dienstleistendes Gewerbe mit der Aufgabe Arzneien in kleinen Mengen zu verkaufen mit und ohne ärztliches Rezept. Der Unterschied zur normalen Apotheke ist bei der Online Apotheke das Fehlen der so genannten Laufkundschaft, da die Online Apotheke über das Internet tätig wird.Die Vorteile von Online-Apotheken finden Sie hier. Das bedeutet, Bestellungen und Rezepte werden vom Kunden / Patienten geschickt und die somit bestellten Arzneimittel und auch andere in der Online Apotheke erhältlichen Waren werden an den Kunden gesandt. Dieser braucht für seinen Apothekenbesuch nun das Haus nicht mehr verlassen und kann 7 Tage die Woche sowie 24h am Tag bestellen. Bezahlt wird wahlweise per Bankeinzug, per Überweisung, per Kreditkarte, per Rechnung etc.

Reimporte

Reimporte von Medikamenten haben wie die Generika den Vorteil für den Verbraucher / den Patient, dass sie um einiges günstiger vom Preis sind. Reimporte sind Medikamente /Arzneimittel, die ganz speziell für andere Länder hergestellt worden sind. In vielen Ländern sind Medikamente / Arzneimittel um einiges günstiger als in Deutschland und so nutzen viele geschäftstüchtige Importeure dies aus und kaufen im Ausland diese Medikamente ein, um sie in Deutschland als Reimporte preisgünstig wieder zu verkaufen, was wiederum den Verbraucher freut, der in seiner Apotheke die Reimporte seiner benötigten teureren Medikamente angeboten bekommt.

Rezept

Ein Rezept ist die Verschreibung von Medikamenten / Arzneimitteln durch den behandelnden Arzt. Dieses Rezept muss dann in der Apotheke eingelöst werden und der Patient / Verbraucher / Kunde bekommt daraufhin sein Heil- bzw. Behandlungsmittel ausgehändigt.

Rezeptpflichtige Arzneimittel

Bestimmte Erkrankungen erfordern bestimmte Maßnahmen und Medikamente und da die Menschen sich nicht gleichen und nicht jeder alles gleich gut verträgt, gibt es eben für ein und dieselbe Erkrankung gleich verschiedene Arzneimittel. Da der behandelnde Arzt seine Patienten genau kennt, kann er ihnen gezielt helfen. Diese Arzneimittel sind so speziell, dass sie ohne diese entsprechende Verordnung, dieses Rezept nicht heraus gegeben werden dürfen. Vor allen Dingen muss der Arzt seine Patienten unter der Einnahme der von ihm verschriebenen Medikamente stets überwachen, damit er für den Notfall schnell eingreifen kann. Generell ist vom Gesetzgeber aber geregelt, welche Arzneimittel rezeptpflichtig sind und welche nicht.

Rote Liste

Auf der Roten Liste sind sämtliche zugelassene Medikamente in Deutschland und aus dem EU-Bereich eingetragen. Die Rote Liste gibt es jährlich neu aktualisiert und sie gibt es seit 1933 als Buchausgabe für Ärzte, Apotheker, Kliniken etc. um diese mit kurzen Informationen zu jedem Medikament zu versorgen. Allerdings wird im Zeitalter der Technik und der Computerisierung von vielen Ärzten lieber die Rote Liste im Internet aufgerufen, da diese noch um einiges genauer und zuverlässiger ist als die Rote Liste in Buchform. Auch enthält sie Sonderseiten wie zum Beispiel ein Verzeichnis für Hilfs- und Wirkstoffe. Enthalten in den Kurzinformationen sind zum Beispiel Anwendungsgebiete, Nebenwirkungen, Inhaltsstoffe, Anzahl, Darreichungsform uvm.

Schüssler-Salze

Die Behandlung mit Schüssler-Salzen, welche es schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt, gilt als alternative Behandlungsform und hat heutzutage eine große Anzahl von Anwendern, die darauf schwören. Schüssler-Salze sind Mineralsalze in minimaler homöopathischer Dosierung. Besonders Heilpraktiker arbeiten sehr gerne damit, aber in den meisten Fällen dienen die Schüssler-Salze zur Selbstbehandlung. Die Schüssler-Salze bestehen aus den ursprünglichen 12 Mineralsalzen lt. Schüssler, dazu kommen noch 22 weitere Ergänzungsmittel. Die Schüssler-Salze werden in Form von schnell auflösenden Milchzuckertabletten angewandt, die unter die Zunge gelegt werden oder in Wasser aufgelöst werden, für lactoseintolerante Menschen gibt es die Schüssler-Salze auch aufgelöst in Alkohol oder für Spezialbehandlungen als Creme.

Wechselwirkung

Wenn Medikamente / Arzneimittel oder gar mehrere davon eingenommen werden bzw. eingenommen werden müssen, muss auch darauf geachtet werden, dass eine Wechselwirkung vorkommen kann. Diese Wechselwirkung kann sowohl durch andere Medikamente als auch durch Lebensmittel oder durch den Genuss von Alkohol vorkommen und die geplante Behandlung einer Erkrankung komplett zunichte machen oder zumindest hemmen. Es ist also immer sinnvoll vorweg den Beipackzettel zu lesen oder gleich beim Arzt oder Apotheker die Sprache auf dieses Thema zu bringen.

Wirkstoff

Ein Wirkstoff in einem Arzneimittel, in einem Medikament – auch Substanz genannt - ruft in einem Organismus ganz bestimmte Reaktionen hervor. Er soll eben – so das Wort – eine Wirkung erzielen, etwas bewirken. Der Wirkstoff / die Wirkstoffe soll in der Medikamentenherstellung seine Verwendung als wichtiger arzneilicher Bestandteil haben. Der Wirkstoff - das heißt die Wirkstoffmenge und auch der Wirkstoff selber - bei einem Arzneimittel / Medikament bestimmt auch, ob das Mittel als verschreibungspflichtig oder „nur“ als apothekenpflichtig gilt.

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